Tanja's Julie mit Lantus

Dieses Thema im Forum "Insulin-Einstellungen" wurde erstellt von simone_monkie, 21. Januar 2021.

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  1. judith

    judith Benutzer

    Genau. 1 mal täglich gilt für Hunde. :cry2:
     
  2. Shantay

    Shantay Benutzer

    Na ja, ich habs nachgelesen, auf dem Beipackzettel steht tatsächlich 1 x täglich.

    Danke fürs Daumen drücken - ich drück auch grad alles - vor allem das Katzi :-)

    LG Shantay

    Edit: Bei der Katze steht, es muß zweimal verabreicht werden. Wenn ich das jetzt auch noch meinem TA sage, dann schmeißt er mich wahrscheinlich raus...
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Januar 2021
  3. judith

    judith Benutzer

    Puh, na wie gut, dass du dir das Insulin aussuchen könntest, im Fall der Fälle.

    Caninsulin nur einmal am Tag... klar, es wirkt 6 Stunden. Hier gibt es kein Augenrollsmiley :wink2:

    Ich drücke alle Daumen, dass Julie kein Insulin benötigt.
     
  4. Shantay

    Shantay Benutzer

    Hallo ihr Lieben,

    kurzes Update:
    Ich war ja heute zur Kontrolle, hab aber noch keine Werte, weil mein TA das nicht selber macht, er sagt, Glucose ist nur in Verbindung mit Fructosamin aussagekräftig, alles andere kann verfälscht sein. Also Ergebnisse erst Donnerstag Nachmittag. Und somit hält er auch nicht viel vom "Hausgebrauch" mit Ohrenpieks.

    Er hat das durchaus eingesehen, daß er mich besser über sein "Langzeitschmerzmittel", welches eigentlich ein Langzeitcortison ist, aber eben auch lange gegen Schmerzen wirkt, hätte besser aufklären müssen. Zu seiner Verteidigung hat er gesagt, Julie hat die ganz geringe Dosis von 0,01 mg bekommen und meine geringe Dosis von 1,25 mg Prednisolon gesamt jeden zweiten Tag, hatte darauf überhaupt keinen Einfluß. Nichtsdestotrotz lassen wir Prednisolon erst mal weg. Mein TA ist sehr zuversichtlich, daß Julie nicht insulinpflichtig werden wird. Falls doch - er verschreibt hauptsächlich Caninsulin. Darauf angesprochen meinte er, er wüßte schon sehr genau, daß Lantus und Levemir besser für die Katze wären, aber die Besitzer mögen es häufig nicht besser für die Katze, sondern besser für sich selber und Caninsulin müßte eben nur einmal am Tag gespritzt werden, aber ich könne mir natürlich das Insulin aussuchen, welches ich haben möchte - falls Julie es braucht.

    LG Shantay
     
  5. Shantay

    Shantay Benutzer

    Hallo Simone,

    heute um 16.30 Uhr habe ich Termin, dann werden auch die Werte nochmal kontrolliert. Julie geht es recht gut, sie frißt normal, Trinkmenge bei Naßfutter 100 - 120 ml (Verdunstung nicht mitgerechnet), Julie spielt und kuschelt. Sie ist noch nicht ganz wieder die "Alte", ist ja aber auch fad, wenn man nicht ins Freigehege kann bzw. will, weil da die weiße Pest noch herrscht.

    Sobald ich die neuen Werte habe melde ich mich!

    LG Shantay
     
  6. simone_monkie

    simone_monkie Benutzer

    Hallo Shantay,

    Hast du schon mit dem TA gesprochen? Wie geht es denn Julie?
     
  7. Shantay

    Shantay Benutzer

    Hallo Silke,

    Ja, das hat der Tierarzt im Abstand von jeweils 3 Wochen 3 x gespritzt. Aber erst nach der dritten Spritze hat sie so darauf reagiert. Das Langzeitcortison bekam sie deshalb, weil sie extreme Schmerzen hatte aufgrund der beim Röntgen erkannten Spondylose. Sie hat nicht mehr richtig gefressen, war stark reduziert, wollte nicht mehr springen und hat den Rücken weg gedrückt. Deshalb bin ich zum Tierarzt und deshalb bekam sie auch das Langzeitcortison. Das hat ja auch geholfen, so ist es ja nicht, aber ich war wohl zu naiv und zu vertrauensvoll und hätte mich gleich mal damit beschäftigen sollen. DAS bekommt er aber am Dienstag auch zu hören!

    Lupus Erythematodes ist eine chronische entzündliche Autoimmunerkrankung.

    Beim kutanen Lupus ist nur die Haut betroffen, beim systemischen können auch Gelenke, Nieren, Haut, Schleimhäute und die Wände der Blutgefäße betroffen sein - und nicht nur eines davon. Bei Julie gibt es keine gesicherte Diagnose, nur eine Verdachtsdiagnose. Um diese zu sichern, müßte man das Cortison ganz ausschleichen, warten bis sich wieder blutige Stellen gebildet haben, dann ein Geschabsel abnehmen und einschicken und auf die Ergebnisse warten, die außerdem sehr ungenau sind. Die Untersuchung ist darüber hinaus sehr teuer und eine gesicherte Diagnose würde die Behandlung nicht beeinflussen. Lupus wird ausschließlich mit Cortison behandelt.

    Bei Julie ist der Verlauf immer gleich, wenn das Cortison ausgeschlichen wurde: Nach ca. 2 Wochen hört fängt sie an, sich zu kratzen und zeitgleich frißt sie mit deutlich weniger Appetit. Ich habe Fotos von einem völlig blutig gekratzten Kopf über den Augen und hinter den Ohren. Dann wird das Fressen komplett eingestellt und Julie fäng an, sich zu erbrechen. Im BB wird eine Pankreatitis erkennbar. Sobald Cortison gegeben wird, kommen die Werte wieder in die Referenz und das Kratzen hört auf. Hier steht der Systemische Lupus Erythematodes im Raum mit Haut und Bauchspeicheldrüse.

    Da die Cortisonmenge, die Julie von mir bekommt mit 1,25 mg jeden zweiten Tag gesamt sehr gering ist ("normale" Gabe wäre 2,5 mg pro Kilogramm Körpergewicht täglich), war hier bisher auch nicht von einer Schädigung auszugehen. Es stimmt natürlich nicht, aber mein Tierarzt nennt das eine "homöopathische Dosis Cortison". Und es ist auch völlig unverständlich, warum diese geringe Menge überhaupt ausgereicht hat für Haut und BSD und die allgemeine Meinung war: Wenn sie so wenig braucht, dann braucht sie eigentlich gar kein Cortison. Daß das so nicht stimmt, habe ich bereits dreimal erfahren müssen.

    Eine Ausschlußdiät bezüglich Nahrungsunverträglichkeit wurde unter tierärztlicher Aufsicht gemacht, dabei ist nichts raus gekommen, das war das erste, was gemacht wurde, nachdem sie bei mir eingezogen war.

    Viel weiß ich von Julies Vorgeschichte nicht, sie wurde mit ca. 6 Jahren beim Tierarzt abgegeben, weil man sie nicht mehr wollte und nicht mehr brauchen konnte. Nach einer Woche dort wurde sie dem Tierschutz übergeben und der hat mich dann kontaktiert, ob ich sie aufnehmen könnte. Das war vor 7,5 Jahren.

    LG Shantay
     
  8. SilkeM

    SilkeM Benutzer

    Huhu,
    ich hatte mich beim Durchlesen des Beitrags schwer gewundert, denn es gibt kein Langzeitschmerzmitttel.
    Metacam wirkt hier mit 24 h am längsten.
    Nur Cortison oder Convenia als Antibiotikum gibt es mit Langzeit Wirkung. Es konnte nur das sein.
    Umso erschreckender, dass der TA das mal eben spritzt, wo Julie schon Prednisolon bekommt, zumal es bekannt dafür ist, dass es bereits beim ersten Mal sofort Diabetes auslösen kann.
    Wozu sollte das denn gut sein?

    Wie kam denn die Diagnose mit dem Lupus zustande? Ich kenne die Krankheit nicht, müsste mich dazu erstmal einlesen.
    Wurde denn mal eine Ausschlussdiät probiert, um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auszuschließen?
     
  9. simone_monkie

    simone_monkie Benutzer

    :up::up::up: dafür.
     
  10. Shantay

    Shantay Benutzer

    Normalerweise hinterfrage ich schon auch, aber in dem Fall sah ich keinen Grund, hab irgendwie darauf vertraut, daß das ein Schmerzmittel und kein Cortison ist. Das hätte ich sofort untersagt. Außerdem ist Cortison kein Hustenbonbon und ich finde, ein TA hat die Pflicht, darüber aufzuklären, wenn er so ein starkes Medikament spritzt.

    Aber: Julie ist eine Tierschutzkatze und hat sich im ersten halben Jahr nicht anfassen lassen und weitere 6 Monate lang nur zu ihren Bedingungen. Damals war es gar nicht möglich, ihr Cortison oral einzugeben und sie bekam ein Langzeitcortison gespritzt. Wenn Depo-Medrate das Mittel der Wahl ist, dann hat sie das wahrscheinlich schon damls bekommen, allerdings war das ein anderer Tierarzt. Und es gab nie Probleme, das Blut wurde engmaschig überwacht. Allerdings war sie damals auch noch deutlich jünger.

    Gestern hat eine befreundete Homöopathin mit Julie gearbeitet, nicht mit Globuli aber mit Symbolik. Heute morgen ein Blick ins Katzenklo - leer, Blick in den Wassernapf - voll. Gestern hätte Julie wieder von mir Cortison bekommen müssen, das lasse ich jetzt natürlich weg. Sie bekommt es erst wieder, wenn sie diesbezüglich Anzeichen zeigt. Ich hoffe sehr, daß sich die Werte wieder von alleine stabilisieren und Julie nicht insulinpflichtig ist.

    LG Shantay
     
  11. simone_monkie

    simone_monkie Benutzer

    Leider sind auch in Großstädten einige TÄ hinterher.

    Ich bin auch kein Küken mehr und wohne auf dem Land:wink:. Dank Internet kann man einiges nachlesen. Man muss nicht alles umsetzen. Stimmt ja auch nicht alles, was im Netz steht, aber Dinge, die logisch sind, kann man dann schon auch glauben.

    Ich habe mich früher auch auf den TA verlassen. Er ist vo Fach und weiß was er tut. Leider trifft das nicht immer zu. Ist auch kein Wunder. Für jedes Tier soll er sich mit jeder Krankheit auskennen. Das geht nunmal nicht. In der Humanmedizin gibt es Fachärzte. Da hat die Tiermedizin noch aufzuholen. Mit diesem Gedanken hinterfrage ich ziemlich alles, was der TA sagt. Mittlerweile auch bei meinen Ärzten:ang:.

    Ich bin mir sicher, dass bei einigen TA-Praxen hinter meinem Namen ein Kreuz oder ein Vermerk ist 'schwieriger Tierhalter':grin:.
     
  12. judith

    judith Benutzer

    Das lässt sich ändern :wink:
     
  13. Shantay

    Shantay Benutzer

    Ich bin gerade etwas entsetzt! Ich wußte nicht, daß das ein Cortisonpräparat ist. Noch viel schlimmer finde ich, daß mein Tierarzt mich darüber im Unklaren gelassen hat und ich Julie weiterhin zusätzlich noch jeden zweiten Tag Prednisolon gegeben habe! Auch das weiß mein Tierarzt, mit ihm wurde schließlich damals die Dosis bestimmt! Da wundert mich nichts mehr, Julie wurde total überdosiert mit Cortison. Das werde ich wohl mal ein bißchen eingehender besprechen müssen am Dienstag, das geht gar nicht! Sorry Simone, da hast Du dann schon Recht mit der Theorie, daß die Überzuckerung vom Cortison kommen könnte, JETZT liegt es auf der Hand, vor allem auch zeitlich.

    Was das Messen von BZ angeht: Vielleicht sind wir auf dem Land - vor allem die "Älteren" - hier einfach ein bißchen hinterher, auch mancher Tierarzt der älteren Generation...

    LG Shantay
     
  14. simone_monkie

    simone_monkie Benutzer

    Das finde ich traurig, dass deine Bekannte nicht weiß, dass man bei Tieren auch BZ messen sollte. Und das dann auch noch soviele Tierbesitzer blind drauf vertrauen. Bei Menschen wäre das undenkbar. Warum sollte das bei Tieren anders sein.
    Wie du schon selber schreibst kann es auch zu Unterzuckerung kommen. Das kann man aber nur feststellen besser noch verhindern, wenn man den BZ misst.

    Auch wenn du vorerst kein Insulin spritzt, würde ich die von Sarah genannten Tipps dennoch umsetzen. Man weiß nie, wann man was behandeln muss. Und wenn du in ein paar Wochen doch spritzen musst, hast du zumindest schonmal die Trockenübungen gemacht und Julie hat es bis dahin vielleicht akzeptiert.

    Wenn das Medikament, das gespritzt wurde, Cortison ist, kann das schon der Auslöser für den erhöhten BZ sein. Aber wir m bekommt sie denn doppelt Cortison? Wirkt es anders? Ich kenne mich zum Glück nicht damit aus. Bin aber für jede Aufklärung dankbar.

    Dann warten wir mal auf die Auswertung am Donnerstag.
     
  15. Sarah feat. Sally

    Sarah feat. Sally Moderator Mitarbeiter

    Das ist kein Schmerzmittel. Das ist Cortison.
     
  16. Shantay

    Shantay Benutzer

    Liebe Community,

    hier noch ein Nachtrag, ich weiß jetzt den Namen des Langzeitschmerzmittels: Depo-Medrate Ad Us. Vet.

    LG, Shantay
     
  17. Shantay

    Shantay Benutzer

    Hallo Simone,

    ja, ich bin aufgrund der bisher immer guten Blutwerte davon überzeugt, daß das Schmerzmittel dafür verantwortlich ist. Zumindest sagt der Tierarzt, daß dieses Schmerzmittel so viel Durst macht. Sie hat es am 14. Januar zum dritten Mal bekommen und vorher immer gut vertragen, obwohl sie schon nach der ersten Spritze so viel getrunken hat. Am Dienstag habe ich zum ersten Mal die Trinkmenge gemessen und es war - wie die Tage zuvor - zwischen 300 und 400 ml in 24 Stunden. von gestern morgen bis heute morgen war es "bloß" die Hälfte und Julie scheint es besser zu gehen, sie ist wieder etwas aktiver.

    Nächsten Dienstag soll noch mal Blut abgenommen werden und die Zuckerwerte gemessen werden. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die dann schon wieder deutlich besser sind und hoffe immer noch darauf, daß Julie eventuell gar kein Insulin benötigt, wenn das Schmerzmittel wieder völlig aus dem Körper raus ist. Je nach Höhe der Werte muß dann kurzfristig Insulin gegeben werden oder im besten Fall eben gar nicht. Laut Tierarzt besteht durchaus eine Chance, daß Julie nicht dauerhaft insulinpflichtig sein muß und ich hoffe sehr, daß dieser Fall eintritt.

    Sollten die Werte nächsten Dienstag, also genau zwei Wochen nach der letzten Spritze deutlich gefallen sein, dann würde ich von Insulin vollständig absehen und lieber noch mal eine Woche später kontrollieren. Zu hohe Werte sind ja bekanntlich schädlich, aber zu niedrige auch und jetzt für zwei oder vier Wochen Insulin spritzen, wenn der BZ eh von alleine fällt und das Schmerzmittel sich langsam vollständig abbaut, fände ich jetzt auch schwierig.

    Die einzige Möglichkeit, die ich noch habe - falls Julie wirklich Insulin braucht - wenn meine Hüfte operiert wird, ist eine stationäre Aufnahme in einer Tierklinik zur Insulingabe. Ob Julie dann allerdings freiwillig frißt, ist die andere Frage. Ich lebe halt sehr zurück gezogen auf dem Land mit wenig Kontakt zu den Nachbarn und Corona hat mir jetzt nicht gerade mehr Kontakte beschert.

    Das mit dem BZ messen werde ich nicht können. Ich habe gestern mit einer Bekannten telefoniert, sie arbeitet beim TA und meinte, sie hätten so einige Patienten mit Diabetes aber kein einziger der Katzenbesitzer mißt den BZ selber, sie wußte nicht mal, daß das geht. Ich mußte früher mal eine andere Katze spritzen (aber nicht Insulin) und das war schon fast nicht möglich: Entweder war ich dann im Muskel oder ich hab durch gestochen. Das wird schon schwierig genug werden, aber Blut am Ohr geht gar nicht. Julie ist kein dankbarer Patient und wenn ich das Cortison aufgelöst habe und sie sieht die Spritze zur oralen Eingabe, dann versteckt sie sich erst mal. Ok, kann ich ja abwarten, bis sie wieder auftaucht. Beim Insulin geht das eher weniger.

    Jetzt muß ich erstmal die Blutentnahme am Dienstag abwarten, Donnerstag Nachmittag bekomme ich dann die Ergebnisse und dann sehe ich weiter.

    Vielen Dank einstweilen!

    LG Shantay
     
  18. simone_monkie

    simone_monkie Benutzer

    Hallo Shantay,

    wir sind ja auch ganz "normale" Menschen und feiern auch mal gern oder Treffen uns mit Freunden, wenn es denn mal wieder möglich ist:cry2:.
    Auch fahren einige in den Urlaub. Ich gehörte auch dazu:oops2::wink:. Allerdings ist es bei sehr scheuen Katzen echt schwierig. Bei mir kam eine Katzensitterin und hat das während meiner Abwesenheit sehr gut gemacht. Das fällt bei euch dann wohl leider aus.

    Und wenn du mal über Nacht wegbleibst, dann müssen die Spritzzeiten eben angepasst werden. Wenn die Werte nicht allzu hoch sind, kann man auch mal eine Spritze ausfallen lassen. Das wäre aber die ungünstigste Variante.

    Habe ich es richtig verstanden, dass du das Langzeitschmerzmittel für den jetzt hohen BZ vermutest? Sie hat das Mittel jetzt zum 2. Mal bekommen?

    Den BZ würde ich auf jeden Fall messen. Dann hast du eine schnelle und gute Übersicht, ob sich der BZ wieder auf normale Werte einpendelt, wenn die Wirkung des Schmerzmittels nachlässt bzw. ganz weg ist.
    Ist natürlich blöd, wenn der BZ durch das Schmerzmittel hochgegangen ist und das jetzt noch 3 Wochen wirkt. Auf hohen Werten kannst du sie ja nicht sitzen lassen. Du müsstest dann für vielleicht 3 Wochen Insulin spritzen. Wenn sich der BZ dann wieder normalisiert und Julie kein Insulin mehr brauchen sollte, sind die Anschaffungskosten für Lantus zu hoch. Es sei denn, du bekommst eine einzelne kleine Ampulle. Normalerweise wird Lantus im 5er-Pack abgegeben.
     
  19. Shantay

    Shantay Benutzer

    Super Danke! Das mache ich dann am Wochenende!

    LG Shantay
     
  20. Shantay

    Shantay Benutzer

    Hallo Sarah,

    die Idee mit dem Pieksplatz finde ich super, hat nur leider einen Haken (ja, Julie ist eine Katze mit laaaanger Gebrauchsanweisung...): Sie frißt keine Leckerlie, keine Leberwurst, keinen Schinken, keine Sahne, keinen Joghurt - nix. Das einzige was sie macht, ist Teller und Töpfe ausschlecken und Leckerlie selber finden im Intelligenzspielzeug (aber nur eine Sorte!!!). Da ist Madame richtig zickig! Auf der anderen Seite: Als ich sie ganz neu hatte und sie tagelang nicht gefressen hat und dann mal zwei Tage doch usw. hat ihr der vorhergehende Tierarzt 6 Wochen lang ein Antibiotikum geben lassen (Tylan). Das bekam Julie übers Futter und entgegen allen Erwartungen hat sie das gelbe Zeugs sogar gefressen - die ganze Küche stank nach Krankenhaus - Julie wars wurscht.

    Nach dem Schmerzmittel frage ich am Dienstag noch mal, hab den Namen vergessen, hält drei bis vier Wochen.

    Das mit dem Glaserl Wein beruhigt mich jetzt, ist ja nicht jede Woche und auch nicht bis morgens, aber eben mal ein netter Pizza- und Wein-Abend.

    Das jemand einige Tage bei mir verbringt, ist schwierig, jeder hat ja seinen Haushalt, Kinder, Partner und eben seine Verpflichtungen. Der Krankenhausaufenthalt wäre nur zwei Nächte, Reha danach ambulant, aber mit zwei Krücken und nicht auftreten dürfen ist halt alles etwas schwierig.

    Beim Futter hat sich bei mir so ein bißchen der Schlendrian eingeschlichen, weil sie einfach das Lidl-Futter liebt und bis auf die Beutelchen in Sauce sind alle anderen Futtersorten von dort laut NFE-Rechner gut geeignet. Der BSD scheint es nicht zu schaden. Gegen die Pankreatitis bekommt sie nichts, da ist die geringe Menge Cortison wegen dem Lupus absolut ausreichend.

    Die SDÜ: Das ist jetzt schon das zweite Mal, daß beim BB eine Überfunktion angezeigt wird, normalerweise machen wir den Wert dann mit der exakteren Auswertung nach 4 Wochen noch einmal und das letzte Mal war er wieder in der Referenz. Bei der SD scheint es immer wieder mal zu Fehlmessungen wegen Verunreinigungen zu kommen. Aber zur zweiten Messung kam es nicht mehr in diesem Fall, weil das gemacht werden sollte, wenn Julie fit ist. Der TA meint aber, selbst WENN das eine reelle Überfunktion wäre, würde er in diesem Falle (noch) nicht mit Medikamenten behandeln, sondern erst mal abwarten, weil der Wert nur leicht erhöht ist. Ich weiß, er könnte eine CNI maskieren, aber diese Werte sind noch in der Referenz.

    LG, Shantay
     

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