Danin mit Schecki - Vorstellung

Dieses Thema im Forum "Vorstellungen" wurde erstellt von Schecki&Ben, 13. Mai 2019.

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  1. Schecki&Ben

    Schecki&Ben Benutzer

    Hallo ihr Lieben! :-)

    Vor wenigen Wochen haben wir die Katzen-Omi "Schecki" übernommen, da der ehemalige Besitzer sich aus gesundheitlichen Gründen schon länger nicht mehr richtig um die Katze kümmern kann. Schon lange bevor Schecki bei uns einzog, trank sie unglaublich viel Wasser und gab dementsprechend auch große Mengen Urin ab. Schon kurz nach ihrem Einzug bei uns stellte ich sie also dem Tierarzt vor und bekam die Diagnose Diabetes. Bis dato habe ich noch nie etwas zu dem Thema gehört, daher ist auch jetzt noch alles relativ neu für mich, wobei das tägliche Spritzen schon sehr gut funktioniert.

    Wir haben außerdem seit einem Jahr einen 5-jährigen BKH-Kater namens Ben, der bislang nur in Einzelhaltung lebte und sich den Nachbarskatzen gegenüber aggressiv zeigte. Schecki gegenüber ist er jedoch äußerst lieb und interessiert. Leider verbrachte Schecki auch die meiste Zeit ihres Lebens in Einzelhaltung und obwohl Ben so lieb zu ihr ist, knurrt und faucht sie ihn ständig an. Zu Beginn wurde schon gefaucht, wenn sie Ben nur in weiter Entfernung sah, inzwischen darf er bis auf ca. 1 Meter an sie herankommen, ehe sie zu fauchen beginnt. Sie scheint sehr große Angst vor ihm zu haben, obwohl er immer respektvoll und vorsichtig ihr gegenüber war.

    Das nur mal vorweg zur Gesamtsituation bei uns. Und nun freue ich mich auf einen guten Austausch hier im Forum! :-)

    1. Name, Alter der Katze?
    -> Schecki, 18 Jahre

    2. Geschlecht der Katze, kastriert oder nicht?
    -> weiblich, kastriert

    3. Datum der Diabetes-Diagnose?
    -> 01.04.2019

    4. Gewicht der Katze im Moment? Was ist das Idealgewicht der Katze? (Wenn das Idealgewicht nicht bekannt ist: ist die Katze im Moment übergewichtig, abgemagert oder normalgewichtig?)
    -> Gewicht bei Diabetes-Diagnose: 5,1 kg
    Gewicht im Moment: 4,8 kg
    Idealgewicht ca. 4 bis 4,5 kg

    5. Bekam die Katze vor ihrer Diagnose Cortison? Wenn ja, wann?
    -> Nein.

    6. Beschreibe alle weiteren Erkrankungen der Katze.
    -> Bei ihr wurde vor einigen Jahren Athrose festgestellt. Ihr Diabetes wurde am 01.04. diesen Jahres diagnostiziert, wobei sie schon seit längerem erkrankt sein muss. (Ich habe sie erst Ende März zu mir genommen. Der Vorbesitzer teilte nur mit, dass sie schon lange sehr viel trinkt und Urin absetzt, ging jedoch nicht zum TA mit ihr...)

    7. Beschreibe die Medikamente, Naturheilmittel, Nahrungsergänzungsmittel die die Katze momentan erhält.
    -> Seit ca. 2 Jahren bekommt Schecki jeden Tag 1x "Metacam" verabreicht wegen ihrer schmerzenden Gelenke. Seit dem 01.04.2019 spritze ich ihr 2x täglich Insulin ("ProZinc").

    8. Was für Futter-Sorten frisst die Katze? (Nassfutter und/oder Trockenfutter bitte inklusive Markennamen)
    -> Sie bekommt 2x täglich ca. 50-60 Gramm Nassfutter und es steht immer ein kleines Schälchen Trockenfutter parat.
    Trockenfutter: Royal Canin Diabetic
    Nassfutter: Sie bekommt Nassfutter von verschiedenen Marken in verschiedenen Geschmäckern. Wir füttern Diabetiker-Futter von den Marken "Vet Concept Cat Low Carb", "Pet Balance Medica Veterinary Diet", "Animonda Integra Protect" und "Kattovit". Wir probieren derzeit noch herum, was ihr am besten schmeckt, da sie keine gute Esserin ist.

    9. Misst du regelmässig nach Ketonen? Wenn ja, wie oft misst du? Mißt du im Urin oder im Blut?
    -> Nein, bisher noch nicht. Beim TA habe ich noch nichts davon gehört, erst hier.

    10. Hatte deine Katze schon mal erhöhte Ketone? Oder sogar eine diabetische Ketoazidose (DKA)? Wenn ja, bitte beschreiben.
    -> Nicht, dass ich wüsste.

    11. Generelle Infos zu den Insulin-Sorten die die Katze bis jetzt erhalten hat.
    -> Seit dem 01.04.2019 bekommt sie das Insulin "ProZinc". Sie wird 2x täglich gespritzt, wobei wir am 01.04. mit 1,5 IE pro Spritze begannen, inzwischen jedoch bereits bei 4 IE sind.

    12. Bitte schreibe im Detail die Insulin-Dosen und Blutzuckerwerte der letzten 2 Wochen auf, wenn diese vorhanden sind.
    ->
    Insulin-Dosen:
    01.04. - 12.04.: 1,5 IE
    13.04. - 27.04.: 2,5 IE
    28.04. - 09.05.: 3 IE
    seit 10.05.: 4 IE

    Blutzuckerwerte:
    01.04. 29,25 mmol/L
    12.04. Tagesprofil beim TA (24,92 mmol/L - 30,24 mmol/L - 33,64 mmol/L)
    26.04. 13 mmol/L
    03.05. 18,8 mmol/L
    10.05. VOR Fütterung/Spritze: 33,3 mmol/L - NACH Fütterung/Spritze: 19,96 mmol/L

    13. Welches Modell von Glucometer benutzt du?
    -> Wir hatten das "WellionVet Gluco Calea" Glucometer, allerdings habe ich es nicht geschafft, am Ohr genügend Blut für den Teststreifen abzunehmen, sodass ich das Gerät wieder an den TA zurückgab. Seither messen wir in regelmäßigen Abständen beim TA, jedoch nicht täglich.

    14. Welche Sorte Insulin-Spritzen benutzt du?
    -> Soft Ject U40

    15. Wie hoch war der letzte Fruktosamin-Wert? (inklusive Referenz des Labors)
    -> Ich glaube, es wurde lediglich der Glucose-Wert ermittelt.

    16. Wie hoch war der letzte Schilddrüsen-Wert bzw. T4/Gesamtthyroxin? (inklusive Referenz des Labors)
    -> Nicht bekannt.

    17. Ergebnisse von der aktuellen Blutuntersuchung.
    -> Laborbefund vom 01.04.2019, Katze war nicht nüchtern

    GLU 29,25 mmol/L (3,95 - 8,84)
    CREA 100 umol/L (71 - 212)
    UREA 9,1 mmol/L (5,7 - 12,9)
    PHOS 1,28 mmol/L (1 - 2,42)
    CA 2,78 mmol/L (1,95 - 2,83)
    TP 96 g/L (57 - 89)
    ALB 35 g/L (23 - 39)
    GLOB 61 g/L (28 - 51)
    ALT 81 U/L (12 - 130)
    ALKP 149 U/L (14 - 111)
    GGT 0 U/L (0 - 4)
    TBIL 11 umol/L (0 - 15)
    CHOL 7,46 mmol/L (1,68 - 5,81)
    AMYL 662 U/L (500 - 1500)
    LIPA 907 U/L (100 - 1400)

    18. Alle weiteren zusätzlichen Infos, die hilfreich sein könnten.
    Der TA teilte mir mit, dass bei diabetischen Katzen, die sich so schwer mit Insulin einstellen lassen wie unsere Schecki, oft eine Entzündung im Körper dafür verantwortlich sei. Da ihre verbliebenen 2 Backenzähne stark entzündet sind, werden sie ihr bald in einer OP entfernt. Wir hoffen, dass das Insulin dann besser bei ihr anschlägt, die Dosis verringert werden kann und es ihr dann auch endlich besser geht.
     

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