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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Oktober 2021

Janine's Bagheera

Beim schönen schwarzen Bagheera wurde im März 2020 Diabetes diagnostiziert. Nachdem der Blutzucker mit ProZinc stark schwankte und sich nicht einstellen lies, wechselte Janine dann im Dezember auf Lantus. Da Baggel eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hat, gestaltete sich das Ganze etwas schwierig, da er mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall zu kämpfen hat. Im Januar hatte er dann eine Zahn-OP, bei der mehrere Zähne entfernt werden mussten. Ende Januar ging es ihm plötzlich sehr schlecht. Janine fuhr mit ihm zum Tierarzt, um ihn erlösen zu lassen. Glücklicherweise kam sie aber mit lebendem Kater wieder zurück. Er hatte eine Darmblutung und dadurch eine Anämie. Da er laut Tierarzt noch eine Chance hatte, gab Janine nicht auf und päppelte ihn wieder hoch. Nachdem er das Ganze überstanden hatte und Janine auf leichter verdauliches Futter umgestellt hatte, ging es bergauf. Mit der Zeit wurden auch die Blutzuckerwerte immer besser und sie konnte die Insulindosis reduzieren. Janine wurde mittlerweile zur Pankreatits-Schub-Expertin. Nachdem er längere Zeit noch eine kleine Dosis brauchte, ist er seit September in Remission. Großen Respekt an die beiden, dass sie diese schwere Zeit gemeistert haben.