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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

September 2020
Heike's Kika

Bei Kika wurde bereits 2018 Diabetes diagnostiziert. Leider fand der Tierarzt das damals nicht behandlungswürdig. Im April diesen Jahres verschlechterte sich ihr Zustand. Heike konnte zum Glück sofort mit Lantus beginnen. Jedoch verschlechterte sich Kika's Gesundheitszustand weiter, weshalb die Insulineinstellung zu Beginn etwas holprig verlief. Nach und nach wurde sie jedoch wieder stabiler und durch zügige Erhöhung der Insulindosis wurden die Blutzuckerwerte schnell gut. Sodann beschloß Kika, dass sie keine Spritzen mehr möchte und ging sehr zügig in die Remission. Wir drücken alle Daumen, dass sie für immer anhält.