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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Katze des Monats: April 2019

Peter's Bodo

Im Dezember 2016 erkrankte Bodo an Diabetes. Zunächst bekam er Caninsulin, womit es aber auf Dauer nicht klappte. Dann erfolgte die Umstellung auf Lantus. Die Blutzuckerwerte blieben jedoch schlecht und im Dezember 2017 wurde dann Akromegalie bei Bodo diagnostiziert. Durch die konstante Erhöhung der Lantusdosis wurden die Blutzuckerwerte sehr gut. Seit Dezember 2018 bekommt Bodo Cabergolin. Dadurch konnte die Insulindosis im Durchschnitt ein wenig gesenkt werden. Wir wünschen Bodo noch viele schöne Katzenjahre.