Willkommen!

Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Katze des Monats: Januar 2019

Nicole's Emily

Bei Emily wurde im Juli 2018 die Diagnose Diabetes gestellt. Mit ca. 9 Jahren ist die zierliche Katze eigentlich zu jung für diese Erkrankung. Auch hier der typische Start mit Caninsulin, nach 3 Wochen dann Umstellung auf Lantus. Im Laufe der Therapie wurde eine Pankreatitis festgestellt und Ketone entwickelten sich. Nicole erhöhte das Insulin und verabreichte Infusionen, sodass die Ketone schnell sanken. Die Pankreatitis wurde symptomatisch behandelt. Leider blieb Emily eine mäkelige Fresserin und der Blutzucker schwankt, auch nach der Umstellung auf Levemir. Das Management des Blutzuckers bleibt eine Herausforderung, die Nicole für die Katze ihrer Mutter hervorragend leistet.