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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

April 2020
Sandra's Peppo

Peppo leidet an einer Autoimmunkrankheit und muss Cortison bekommen. Ende letzten Jahres verschlechterte sich sein Zustand drastisch, weshalb er hochdosiertes Cortison gespritzt bekommen musste. Daraufhin entwickelte sich bei ihm Diabetes. Da Sandra schonmal einen Diabeteskater hatte, kennt Sie sich mit der Thematik aus, hatte schnell alle nötigen Utensilien bereit und begann mit Lantus. Durch eine zügige Dosiserhöhung hatte Peppo innerhalb kürzester Zeit gute Blutzuckerwerte. Sein Zustand stabilisierte sich. Im Februar wechselte Sandra dann das Cortison. Nach anfänglichen Schwierigkeiten funktioniert es nun gut damit. Momentan kommt Peppo mit einer kleinen Cortisondosis aus und auch die Insulindosis kann nach und nach reduziert werden. Wir hoffen sehr, dass Peppo weiterhin stabil bleibt.