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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Katze des Monats: Mai 2019

Juliane's und Inka's Kira

Die 13jährige Katze Kira erhielt im Oktober 2018 die Diabetes-Diagnose. Gestartet wurde mit Caninsulin. Obwohl sie nur 3IE bekam, wurde im Januar 2019 ein Test auf Akromegalie gemacht, der leider positiv war. Ihre Besitzerinnen setzten sich für die Verordnung von Lantus ein und mit viel Durchhaltevermögen und ausreichender Steigerung der Insulindosis wurden die Werte viel besser. Auch die später aufgetretenen Verdauungsprobleme sind unter Kontrolle. Kira hat wieder sehr an Lebensqualität gewonnen. Dank ihrer engagierten Dosenöffnerinnen.