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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Katze des Monats: November 2018

Silke's Michel

Michel wurde im Forum vorgestellt, da hatte er bereits die Diagnose Akromegalie erhalten. Nach einem Wechsel von ProZinc auf Lantus wurde leider mit einer sehr niedrigen Lantusdosis gestartet. Durch zügiges Erhöhen des Insulins erreichte Michel bereits nach wenigen Wochen sehr gute BZ-Werte und die Dosis konnte zurückgefahren werden. Silke hatte dabei tolle Hilfe von unseren erfahreneren Akromiezen-Besitzern. Sie überlegt, den Tumor der Hirnananhangsdrüse bestrahlen zu lassen, um die Krankheit zu heilen. Da dies aber mit Risiken verbunden ist, ist noch keine abschließende Entscheidung gefallen.