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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Katze des Monats: Juni 2018

Lena's Kiessa

Kater Kiessa bekam Ende 2017 die Diagnose Diabetes. Der Wechsel von Caninsulin zu Lantus erfolgte glücklicherweise sehr schnell. Da er an einer Herzerkrankung leidet, muss er diverse Medikamente einnehmen, die sich negativ auf die Insulinwirkung auswirken. Lantus wurde nach dem Einstellungsprotokoll so lange erhöht bis die Werte besser wurden und das Insulin wieder reduziert werden konnte. Trotz dieses Erfolges bleibt es eine kleine Herausforderung die passende Dosis zu finden. Die ganze Familie kümmert sich um den Kater und versorgt ihn optimal.