Caro's Zorro nun mit Levemir

Zorro ist ja eigentlich ein kleiner fresssack. Ihm ist es relativ egal, wenn er hunger hat mampft er alles.
Das ist beim Kater ähnlich. Er ist überhaupt nicht mäkelig und frisst tagein-tagaus das selbe Futter. Meist mit (zu) grossem Appetit. Alle 2-3 Wochen mag er mal etwas weniger, aber immer noch im normalen Rahmen. Wenn er aber Probleme hat bzw. ihm übel ist, frisst er nichts mehr. Beim erste Mal dachte ich auch, er mag wohl einfach das Futter nicht mehr, und habe ihm alles erdenkliche hin gestellt. Er hat von etwas neuem immer mal ein paar Bissen gefressen, dann hat er es nicht mehr gemocht. Wohl einfach, weil ihm ständig schlecht war und er das mit Essen verknüpft hat. Egal mit welchem. Wenn es dann ganz schlimm war, hat er gewisse Futter nie mehr fressen wollen.
Hast du noch tipps gegen die Übelkeit?
Leider nicht wirklich. wir geben ja auch Ulmenrinde, aber erst seit ca. 1 Jahr. Bei den vorherigen Schüben kannten wir das noch nicht. Er musste ja bei der ersten Entzündung (Triaditis) eine Magensonde haben und dann vor einem Jahr wieder bei der hepatischen Lipidose, weil einfach nichts genützt hat und er absolut gar nichts mehr gefressen hat.

Ulmenrinde gebe ich auch oft prophylaktisch oder wenn ich das Gefühl habe, es bahne sich was an. Oder als Magenschutz.

Weißt du zufällig welches? Ich hab das Gefühl das jetzige bringt nichts.

Grad nachgeschaut, der Kater bekam Convenia (Cefovecinum).

Ich glaube, man ist sich uneinig darüber, ob Antibiotika etwas bringt oder nicht. Unsere TÄ meint, man wisse einfach sehr wenig über BSPD-Entzündungen und ihre Ursachen bei Katzen und daher auch wenig über die Behandlung. Manchmal ist auch ein versuchen und sehen was wirkt, man kann es ja auch nur symptomatisch behandeln und die Heilung unterstützen.

Und wurde nach der Behandlung bei beiden grossen Schüben dringend zu einer Futterumstellung auf hypoallergenes Futter bzw. eine neue Proteinquelle geraten. Nach dem ersten Mal bekam er (wider besseren Wissens) RC Sensitivity control NF und TF, damit hatten wir 3 Jahre Ruhe. Die chronische Entzündung der BSPD sowie die IBD blieb zwar immer vorhanden (auf US ersichtlich), aber er hatte keine Probleme und gute Werte. Nach dem letzten Schub stellten wir auf Pferd und Känguru Nassfutter und ein hypoallergenes TF von Hills um (auch besseren Wissens, wie ich nachträglich von unserer Futterspezialistin gelernt habe, sei eine solche Kombi völlig sinnlos...). Seit der Diabetes (immer noch in Remission), gibt es nur noch Pferd Nassfutter. Damit haben wir es recht gut im Griff, insofern keine weiteren Auslöser dazu kommen, wie jetzt an Weihnachten entweder die Bissverletzung oder die Magenschleimhautentzündung, die sich vermutlich auf die BSPD ausgewirkt hat.

Seit der ersten Diagnose Triaditis in 2018 hat der Kater nie mehr Rind bekommen, da diese Fleischart oft (nicht immer) ein Allergieauslöser ist. Seit dem 2. heftigen Schub kein Huhn mehr. Wir haben nie eine Provokation gemacht nach der Umstellung, da man uns ganz einfach von jeglichen Futterexperimenten abgeraten hat. Ich bin überzeugt, dass die konsequente Fütterung beim Kater ein wichtiger Eckpfeiler ist. Wie gesagt, er hat ja auch eine IBD und jeder IBD-Schub kann auch eine BSPD-Entzündung auslösen.

Der nächste Schritt wäre dann immer ein Dauercortisongabe gewesen, die man bei erneuten oder häufigeren Beschwerden gestartet hätte. Seit dem Diabetes ist das natürlich für uns kein Thema mehr. Auch beim der letzten "Episode" an Weihnachten, wäre das eigentlich das gewesen, was man tun würde. Ich weiss nicht, wie es bei Zorro damit aussieht...

Die TÄ klingt wirklich gut. Ich bin auch kein Fan von "harten Drogen", aber lieber etwas geben, das hilft und eine schnelle Besserung herbeiführt, als herumdoktern ohne Wirkung. Und auch schwächere Schmerzmittel haben ja Nebenwirkungen. Ich hoffe sehr, dass es Zorro nun bald besser geht oder man noch eine weitere Möglichkeit findet... Bekommt er noch Infusionen? Das soll ja auch gut helfen, damit die BSPD gut durchblutet und "gespült" wird...
 
Ich wünsche euch ganz fest, dass es Zorro bald besser geht :cathug:
Danke liebe Ines :cuddle:
Grad nachgeschaut, der Kater bekam Convenia (Cefovecinum).
Danke
Ich glaube, man ist sich uneinig darüber, ob Antibiotika etwas bringt oder nicht. Unsere TÄ meint, man wisse einfach sehr wenig über BSPD-Entzündungen und ihre Ursachen bei Katzen und daher auch wenig über die Behandlung. Manchmal ist auch ein versuchen und sehen was wirkt, man kann es ja auch nur symptomatisch behandeln und die Heilung unterstützen.
Ja da scheiden sich die Geister. Bei Zorros letztem Schub gabs auch AB und danach wurde es langsam besser.
nie mehr Rind bekommen, da diese Fleischart oft (nicht immer) ein Allergieauslöser ist.
Rind verträgt Zorro sehr gut.
Seit dem 2. heftigen Schub kein Huhn mehr.
Bei uns waren beide Schübe vermutlich durch Fisch aus gelöst. Er wird definitiv keinen Fisch mehr bekommen.
Der nächste Schritt wäre dann immer ein Dauercortisongabe gewesen, die man bei erneuten oder häufigeren Beschwerden gestartet hätte.
Darüber haben wir noch nicht gesprochen. Dem stehe ich aber auch zwiegespalten gegenüber
Ich bin auch kein Fan von "harten Drogen",
Ich auch nicht. Aber es hilft ja nichts, wenn er leidet muss ja was passieren.
Ich denke aber ich werde ihm gleich weniger geben.
Ich darf das mittel 3x täglich geben. Maximaldosis wären 0,2ml je gabe.
Nach 0,15ml heute morgen sah er dann so aus.
Das Mittel soll auch nur 8 Stunden halten, er wirkt auf mich aber immer noch ziemlich high. Ich gebe ihm gleich mal nur 0,1ml und schaue, wie er sich dann verhält.
Naja und was soll ich sagen kaum war der Stoff drin, wurde der Blutzucker wunderschön und er hat sogar etwas mit Appetit gefuttert.

Bekommt er noch Infusionen?
Ja er bekommt von mir 2-3 Mal täglich Flüssigkeit unter die Haut.

Nachtrag: ich hatte ja gestern Insulin auf 2,5IE erhöht, was meint ihr halten oder wegen der Schmerzmittel lieber wieder etwas weniger, da er ja noch nicht zuverlässig futtert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach 0,15ml heute morgen sah er dann so aus.
Ach du meine Güte... :shocked: Das war dann wohl wirklich genug...
Ja da scheiden sich die Geister. Bei Zorros letztem Schub gabs auch AB und danach wurde es langsam besser.
ich denke mir da dann halt immer: Lieber 1x zuviel Antibiotika (ich weiss, Resistenzen und so), als das arme Tier leidet weiter. Das wird wahrscheinlich mehr Schaden anrichten als ein Medikament.
Dem stehe ich aber auch zwiegespalten gegenüber
Das kann ich sehr gut verstehen... Ich würde es dem Kater nie mehr geben, ausser vielleicht es ginge um Leben und Tod. Meist denken auch viele TÄ nicht weiter als nur an die gewohnten Medikamente. Unsere TÄ z.B. sagt dann immer, eigentlich würde man jetzt Cortison geben, aber sie wisse, dass wir das nicht wollen. Daher müsse man andere Lösungen andenken und die gibt es dann meist auch. Vielleicht gehört Zorros neue TÄ ja auch zu dieser tollen, seltenen Gattung...
Bei uns waren beide Schübe vermutlich durch Fisch aus gelöst
Leider weiss man halt auch sehr wenig über die Auslöser, meist gibt es keinen erfindlichen Grund. Aber es kann sicherlich nicht schaden, mal etwas verdächtiges weg zu lassen. Wir sind beim Fressen wirklich extrem konsequent, zumindest zu Hause. Der Kater ist Freigänger, was weiss ich, was er sich draussen einverleibt. Obwohl, sein Rythmus ist eigentlich immer: fressen - rausgehen- heimkommen - fressen. Daher vermute ich, er hat keine anderen Nahrungsquellen, da er sonst kugelrund wäre.
wurde der Blutzucker wunderschön und er hat sogar etwas mit Appetit gefuttert.
Das sieht aber schon danach aus, als hätte er Schmerzen gehabt. Der Kater frisst auch bei starken Schmerzen nicht. Man muss dann jeweils herausfinden, ist es Übelkeit oder Schmerzen, meist ist das aber gut zu unterscheiden.

Ich drücke euch weiter die Daumen für eine schnelle Besserung. Es ist so schlimm, wenn es ihnen nicht gut geht und man so wenig tun kann.
 
Ich finde es total faszinierend, wie sich die Schmerzmittel auf den BZ auswirken.
Ich hätte um 16:00 wieder was geben können, er war aber immer noch high.
Ich hab ihm jetzt zum APre 0,1ml anstatt 0,15ml (ich darf bis 0,2ml)

Seine Zunge ist immerhin noch da wo sie hingehört. Und er hat draußen ne Runde gedreht.

Ich habe mich jetzt wieder für 2,25IE entschieden ich habe sorge dass er mir sonst abrauscht mit den Schmerzmitteln und dem wenigen futtern.
Man muss dann jeweils herausfinden, ist es Übelkeit oder Schmerzen, meist ist das aber gut zu unterscheiden.
Ich glaube bei Zorro ist es beides. Ihm ist trotz Prevomaxx/Cerenia Übel und er hat Schmerzen.
Er frisst vom Löffel oder erhöhtem Napf geht es meist minimal besser.
Ich drücke euch weiter die Daumen für eine schnelle Besserung
Danke
Bis jetzt hat er aber nicht selbstständig bzw. ohne vorsetzen gefressen:cry2:
Ne Leider nicht wirklich, aber ich bin schon froh, wenn ich ihn nicht zwangsfüttern muss.
Weiterhin :up::up:, dass es besser wird.
 
Guten Morgen ihr Lieben,

heute Nacht hat Zorro von selber etwas gefuttert. Leider ist der Effekt heute wieder weg, ich muss wieder den Napf servieren. Aber immerhin kein Zwangsfüttern.

Ich habe gestern und heute mit der Schmerzmitteldosis etwas experimentiert.
Beim TA gab es 0,15ml, gestern abend 0,1ml heute morgen 0,13ml.
Er war mit den 0,15ml zwar richtig high, aber es schien ihm besser zu gehen, als mit den geringeren Dosis.
Ich denke ich werde heute nachmittag dann wieder 0,15ml spritzen und ihn auf seiner Wolke schweben lassen.
Ich mache dann wohl den Garten zu, nicht das er sich da verletzt.

Soweit ist die Lage hier unverändert. Der Zucker ist wieder ne Vollkatastrophe, ich weiß jedoch nicht, obs vom Huhn oder von Schmerzen kommt. Ich denke es könnte eine Mischung aus beiden sein.

Naja und ich muss euch mal nach dem Cortison fragen. Die TÄ hat es noch nicht angesprochen, aber ich denke, wenn sich sein Zustand nicht bessert wird es früher oder später auf den Tisch kommen.
Zorro ist ja schon Diabetiker, eine Remission halte ich bei ihm nach fast 2 Jahren für mehr als unwahrscheinlich. Also was wäre der schlimmste Fall, wenn er Cortison bekommen würde?
Ich müsste ggf. deutlich mehr Insulin spritzen, was könnte noch passieren?
 
Die letzte Zahn-OP war ja erst vor kurzem, oder? Ich habs grade nicht mehr so richtig auf dem Schirm. Nicht, dass er auch Zahnprobleme hat.

Zorro ist ja schon Diabetiker, eine Remission halte ich bei ihm nach fast 2 Jahren für mehr als unwahrscheinlich. Also was wäre der schlimmste Fall, wenn er Cortison bekommen würde?
Ich müsste ggf. deutlich mehr Insulin spritzen, was könnte noch passieren?

Genau, der BZ rauscht nach oben und du müsstest mehr Insulin spritzen und ggf. die Ketonlage im Blick behalten, wenn der BZ hoch ist. Aber du bist ja Diabetes-Profi und kriegst das hin :up:
 
Nicht, dass er auch Zahnprobleme hat.
Ne die Zähne sind Ok, die BsD war auf dem US auch klar enzündet.
Nachdem er heute Nachmittag wieder freiwillig gekochtes Huhn gefuttert hat musste ich ihm jetzt sein essen rein zwingen,
Das macht mich so fertig, dieses zwingen müssen… ich bin so am Ende, es wird einfach nicht besser…
Und dann die ganze Zeit dieser hohe BZ, wo ich vermute das er zum teil vom Huhn kommt. Ich kaufe morgen mal Kaninchen und koche das vielleicht schmeckt das ja auch und lässt den Bz nicht so eskalieren.
Ich will doch nur das es ihm besser geht…
Genau, der BZ rauscht nach oben und du müsstest mehr Insulin spritzen und ggf. die Ketonlage im Blick behalten, wenn der BZ hoch ist. Aber du bist ja Diabetes-Profi und kriegst das hin :up:
Also wären es salopp gesagt, keine „Nebenwirkungen“ und wenn er 10IE braucht, dann wäre das halt so…

Der letzte Schub ging 2,5 Wochen, wir haben grade 1,5 Wochen um, ich ertrags echt kaum noch…
 
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