Caro's Zorro nun mit Levemir

Abunai

Benutzer
Huhu ihr Lieben,

nach der Diabetes Diagnose meines Katers vor genau einer Woche bin ich auf euer Forum gestoßen. Ich bin mich zur Zeit noch am Einlesen und ehrlich gesagt etwas überfordert.
Wir haben seit Anfang des Jahres einen ganz schönen Ärztemarathon hinter uns. Tierarzt A schloss wegen leicht erhöhter Nierenwerte auf CNI, Zorro bekam Infusiontherapie, CNI Futter da sich aber seine Problematik (Harnwegsinfekt/Unsauberkeit) nicht besserte habe ich mich sehr viel eingelesen und bin Tierarzt A und später auch Tierarzt B ziemlich auf den Keks gegangen, bis dann jetzt nach dem 3. Blutbild ohne erhöhte Nierenwerte die Diagnose CNI revidiert wurde und sich Diabetes gezeigt hat.
Zorro trinkt die letzten 2-3 Monate unglaublich viel (knapp 300ml am Tag) und pullert entsprechend viel. Seit Anfang des Jahres hat er ca. 900g abgenommen, da er jedoch sehr kräftig war haben wir keine Probleme mit Untergewicht.

Wir sind seit einer Woche fleißig zuhause am Messen, zum Glück lässt Zorro das ganze gepiekse gut über sich ergehen. Leider bereitet es mir noch sehr große Schwierigkeiten genug Blut aus einem Ohr zu bekommen. Ich hoffe das gibt sich mit der Zeit und etwas Übung ich muss meistens 2 -3 Mal stechen um genug Blut zu bekommen. Seine Ohren sehen zur Zeit aus wie ein Nadelkissen.
Auf mit dem Spritzen des Insulins tue ich mich noch sehr schwer. Dies betrifft jedoch nicht das Spritzen an sich, sondern das Aufziehen der 1,7 IE in die großen Spritzen, man erkennt es fast gar nicht, bzw. wird ziemlich ungenau - und ich hasse es ungenau zu sein gerade bei so etwas Wichtigem. Die Tierärztin meinte zu mir, ich solle mir Insulinspritzen für Säuglinge besorgen, da diese kleiner sind und somit die Skala besser lesbar ist. Laut meiner Apotheke gibt es so etwas aber nicht. Könnt ihr eine Spritze empfehlen?

Leider lief unsere erste Insulinwoche auf Grund eines geschwollenen Vorderlaufs (Wahrscheinlich überreaktion auf Insektenstich) und einer allergischen Reaktion auf Melosus 0,5mg nicht sonderlich gleichmäßig. Wir mussten das Insulin komplett Weg lassen bzw. zeitweise die Dosis reduzieren, da Zorro sich übergeben musste bzw. die Futteraufnahme verweigert hat. Jetzt ist er aber wieder fit, er kann wieder stehen, laufen und jagen, er bekommt noch 1 Woche Antibiotika.

Aber da ich jetzt erst einmal Urlaub habe, hoffe ich, dass ich es schaffe mich in das ganze Thema hinein zu fuchsen.

Zorro bekommte zur Zeit laut Tierarzt 2x täglich 1,7 IE Caninsulin.
Laut Aussage der Ärztin soll ich Zorro vor der Verabreichung Testen und drauf achten, dass er gefressen hat. Bei einem Glucosewert von >140mg/dl soll ich kein Insulin spritzen. Stimmt das so?
Ich habe das Gefühl, dass Katzen mit Diabetes bzw. die Einstellung von Katzen mit Diabetes nicht zum alltäglichen Geschäft der Tierärzte gehört.

Außerdem habe ich noch eine Frage (es werden bestimmt noch 1000 weitere folgen) ich habe hier im Infobereich schon mehrfach von Lantus gelesen, verstehe ich das richtig, dass dies ein Insulin aus der Humanmedizin ist und ich (gesetzt dem Fall das ich Umstellen möchte) mich wieder bei sämtlichen Tierärzten unbeliebt mache wenn ich drauf bestehe :erwhat:

Ich bedanke mich an dieser Stelle schon einmal für die vielen nützlichen Informationen die ich bisher hier im Forum gefunden habe.
Liebe Grüße wünschen Zorro und Caro
 

Sarah feat. Sally

Moderator
Teammitglied
Hallo Caro und herzlich Willkommen bei uns im Forum mit Zorro :blumen2:

Wir sind seit einer Woche fleißig zuhause am Messen, zum Glück lässt Zorro das ganze gepiekse gut über sich ergehen. Leider bereitet es mir noch sehr große Schwierigkeiten genug Blut aus einem Ohr zu bekommen. Ich hoffe das gibt sich mit der Zeit und etwas Übung ich muss meistens 2 -3 Mal stechen um genug Blut zu bekommen. Seine Ohren sehen zur Zeit aus wie ein Nadelkissen.
Das wird mit der Zeit besser. Die Ohren "lernen" zu bluten und dann muss man nicht mehr so oft piecksen. Wichtig ist, dass das Öhrchen schön warm ist. Das geht z.B. mit einem Taschenwärmer, einer alten mit Reis gefüllten Socke aus der Mikrowelle oder man kann das Ohr auch einfach bissl massieren.
Auf mit dem Spritzen des Insulins tue ich mich noch sehr schwer. Dies betrifft jedoch nicht das Spritzen an sich, sondern das Aufziehen der 1,7 IE in die großen Spritzen, man erkennt es fast gar nicht, bzw. wird ziemlich ungenau - und ich hasse es ungenau zu sein gerade bei so etwas Wichtigem. Die Tierärztin meinte zu mir, ich solle mir Insulinspritzen für Säuglinge besorgen, da diese kleiner sind und somit die Skala besser lesbar ist. Laut meiner Apotheke gibt es so etwas aber nicht. Könnt ihr eine Spritze empfehlen?
Wir empfehlen die BD Micro Fine + Demi 0,8ml U100-Spritzen. Damit kann man ganz fein dosieren.
Da es sich um U100-Spritzen handelt und Caninsulin ein U40-Insulin ist, müsstest du dann die Dosis umrechnen. Oder noch besser, direkt auf Lantus wechseln.
Zorro bekommte zur Zeit laut Tierarzt 2x täglich 1,7 IE Caninsulin.
Warum denn eine so "krumme" Dosis?
Laut Aussage der Ärztin soll ich Zorro vor der Verabreichung Testen und drauf achten, dass er gefressen hat. Bei einem Glucosewert von >140mg/dl soll ich kein Insulin spritzen. Stimmt das so?
Vor der Spritze zu messen ist wichtig. Der BZ sollte bei Caninsulin nicht unter 300 sein, da sonst die Unterzuckerungsgefahr zu groß ist. Es wirkt in den ersten 4-6 Stunden sehr stark und dann lässt die Wirkung leider wieder nach. Deshalb sollte man 4-6 Std. nach der Spritze einen Zwischenwert nehmen. Dieser darf nicht unter 100 mg/dl sein.
Ich habe das Gefühl, dass Katzen mit Diabetes bzw. die Einstellung von Katzen mit Diabetes nicht zum alltäglichen Geschäft der Tierärzte gehört.
Ja, leider kennen sich die TÄ nicht so wirklich damit aus. Das merkt man bei deinem z.B. daran, dass er Caninsulin gibt, obwohl das für Katzen gar nicht geeignet ist. Es ist für Hunde gemacht.
Außerdem habe ich noch eine Frage (es werden bestimmt noch 1000 weitere folgen) ich habe hier im Infobereich schon mehrfach von Lantus gelesen, verstehe ich das richtig, dass dies ein Insulin aus der Humanmedizin ist und ich (gesetzt dem Fall das ich Umstellen möchte) mich wieder bei sämtlichen Tierärzten unbeliebt mache wenn ich drauf bestehe
Nö, nicht bei allen. Es gibt durchaus Tierärzte, die dafür offen sind. Bei manchen bedarf es etwas Überredungskunst. Aber es lohnt sich, denn eine Katze mit Caninuslin gescheit einzustellen ist so gut wie nicht möglich.

Wenn die AB-Gabe beendet ist, sollte dringend eine Sedimentuntersuchung vom Urin gemacht werden um zu schauen, ob der HWI wirklich weg ist. Hat sie immer mit denselben Bakterien Last oder sind das immer unterschiedliche?

Wenn du Mjamjam fütterst, musst du schauen, dass du nicht die Sorten mit Möhren fütterst. Möhren erhöhen den BZ:
 

FILOUundINES

Benutzer
Hallo Caro und :heart:-lich Willkommen mit deinem Zorro!

Schön, dass Du hierher gefunden und dich auch schon eingelesen hast. Hier ist noch der Link zu den 'Basics und Mehr' - da findest du alle wichtigen Informationen aufgelistet. Ganz toll, dass du beim Tierarzt nicht locker gelassen hast, bis ihr wusstet, was mit Zorro los it.

Klasse, dass Du auch schon den Blutzucker (BZ) misst. das wird mit der Zeit und etwas Übung auch immer besser klappen. Wichtig ist, dass die Öhrchen immer schön warm und gut durchblutet sind. Das kannst Du mit Massieren machen, wenn Zorro sich das gefallen lässt. Praktisch ist aber auch eine 'Reissocke', die man ganz kurz in der Mikrowelle aufwärmen kann. Einfach eine Socke mit Reis (roh) füllen, Knoten rein, fertig. Die Socke kann man dann ans Öhrchen halten. Handwärmer oder ähnliches gehen auch. Wichtig ist auch, nach dem Messen die Einstichstelle ca 10 Sekunden abzudrücken, damit sich kein Bluterguss bildet. Wenn Du die Ohrrandvene triffst, kommt mehr Blut, aber es geht auch neben der Vene.

Jetzt aber das Wichtigste: Caninsulin ist für Katzen nicht geeignet. Es wurde für Hunde konzipiert und funktioniert auch mit deren Stoffwechsel. Bei Katzen wirkt es aber viel zu ungleichmäßig: Erst ganz stark und der BZ wird arg gesenkt, und dann hört die Wirkung viel zu früh (oft schon nach 6 Stunden) auf, und der BZ geht wieder rasant hoch. Deswegen sollte man nach 4-6 Stunden messen, um sicher zu gehen, dass der BZ nicht zu tief geht (nicht unter 100mg/dL). Diese Blutzucker-Achterbahn ist sehr unangenehm für die Katzen und ihren Organismus und eine vernünftige Einstellung ist mit diesem Insulin nicht möglich. Daher - und du ahnst es schon - wäre es toll, wenn Du deinen Tierarzt (TA) nach Lantus fragen könntest. Es ist ein Humaninsulin, darf aber umgewidmet werden. Sollte der TA sich da querstellen, bestehe zumindest darauf, dass Du 'ProZink' bekommst.

Lantus wird verwendet, weil es viel sanfter wirkt und richtig dosiert erreicht man eine 12-Stunden Wirkungsdauer, im Idealfall ohne starke Ausreißer im Blutzuckerspiegel.

Wir nutzen hier die 'BD Micro-Fine U100, "DEMI", 0,3ml, 030mm x 8mm' Spritzen, damit kann man ganz fein dosieren. Da die aufgedruckte Skala auf den Spritzen leider oft variiert und es damit zu Ungenauigkeiten in der Dosis kommen kann, wurde das Anlegemaß entworfen. Damit ist sicher gestellt, dass man immer die korrekte Menge Insulin aufzieht. Wenn Du diese Spritzen für Caninsulin nutzt, muss man allerdings die Dosis umrechnen. Caninsulin ist ein U40 Insulin, d.h. es sind 40 Einheiten in 1ml Insulin. Lantus ist ein U100 Insulin, also sind 100 Einheiten in einem Milliliter, also 2,5x mehr.

Wir können Dir besser helfen, wenn Du eine Blutzucker-Tabelle anfertigst. Hier ist ein Link mit einer Anleitung und Vorlagen.

Bei einem Glucosewert von >140mg/dl soll ich kein Insulin spritzen. Stimmt das so?
Du meinst wahrscheinlich <140mg/dL, also unter dieser Referenz. Bei Caninsulin sollte es eigentlich zur Spritze nicht weniger als 300mg/dL sein.

Bei der Verwendung von Lantus oder Levemir kann man auch in niedrigere Werte spritzen. Anfangs spritzen wir ab 100mg/dL bis man Erfahrungswerte gesammelt hat und sehen kann, was Katz' so mit dem Insulin macht und wie die BZ-Kurze typischerweise verläuft. Gesunde physiologische Werte liegen zwischen 50mg/dL und 100mg/dL. Das ist auch das Ziel der Einstellung. Bei Diabetikern wird eine Obergrenze von 120mg/dL toleriert.

Und ja, Diabetes ist ein bisschen ein Stiefkind der Tierärzte, wobei es zumindest löblich ist, dass Du geraten bekommen hast, selber den BZ zu messen.

Ich sehe gerade, Sarah hat dir auch schon etwas zur Ernährung geschrieben; hier ist noch ein Link zu den Kriterien und einigen geeigneten Futtersorten.

Hab keine Scheu zu fragen, wir helfen dir gerne :nice:
 

Kristiana

Benutzer
Hallo Caro und auch von mir ein herzliches Willkommen mit deinem Zorro! :blumen2:

Du hast von Sarah und Ines ja schon sehr ausführliche Antworten bekommen. Eine kleine Ergänzung von mir noch. Deine Spritzeiten haben zu Beginn stark variiert. Bei Caninsulin ist das vielleicht nicht ganz so dramatisch, weil die Wirkdauer ohnehin viel zu kurz ist, aber eigentlich sollte schon ein Abstand von 12 Stunden (+/- 30 Minuten) zwischen den Spritzen eingehalten werden.

Außerdem ist das richtige Futtermanagement bei Diabetikern ganz wesentlich. :hoggish: Je eine Hauptmahlzeit vor den Spritzen und 2-3 kleinere Zwischenmahlzeiten sind optimal. Tags und nachts gleich (man spritzt ja auch morgens und abends die gleiche Menge Insulin). Mit einem Futterautomaten kann man gut die Zeiten abdecken, wenn man schläft oder arbeiten ist.
Mit Caninsulin könnte man die Fütterungen evtl etwas mehr auf die ersten 6-7 Stunden nach der Spritze konzentrieren.

Ansonsten: Super, dass du den BZ bereits misst! Du misst ja teils sehr häufig. 4-5 Messungen an Tag sollten eigtl reichen. Je direkt vor den Spritzen und unter Canisulin zB den +4 (4 Std. nach der Spritze) und/oder den +6. Früher als +3 hat wenig Aussagekraft. Und falls der BZ nicht sehr tief geht, muss nicht alle 1-2 Stunden gemessen werden. :Wink:

Doch noch mal viel Input... :shy:
 

Abunai

Benutzer
Huhu ihr Lieben,

schon einmal vielen Dank für die vielen Tipps und Anregungen.

Das wird mit der Zeit besser. Die Ohren "lernen" zu bluten und dann muss man nicht mehr so oft piecksen. Wichtig ist, dass das Öhrchen schön warm ist. Das geht z.B. mit einem Taschenwärmer, einer alten mit Reis gefüllten Socke aus der Mikrowelle oder man kann das Ohr auch einfach bissl massieren.
Eine Reissocke habe ich mir jetzt mal gebastelt. Ich werde berichten. Massieren hat leider bisher nicht wirklich geholfen. Heute habe ich dem armen Zorro ein Ohrloch verpasst :eek:
Aber wir haben einen Deal gemacht. Für jeden "Fehlpieks" gibt es ein Extrastück Huhn, da verzeiht er mir zu m Glück schnell.

Warum denn eine so "krumme" Dosis?
Dies "krumme" Dosis hat die TÄ mir ausgerechnet. Laut Labor (auf die genauen Werte warte ich noch per mail) Lag Zorro's Blutglucose bei 19,3 dies entsprach in der Packungsbeilage von Caninsulin gerade noch der geringeren Startdosis von 0,25 IE/kg.
Im ersten Moment macht man ja erst einmal was die Ärzte sagen.
Nö, nicht bei allen. Es gibt durchaus Tierärzte, die dafür offen sind. Bei manchen bedarf es etwas Überredungskunst. Aber es lohnt sich, denn eine Katze mit Caninuslin gescheit einzustellen ist so gut wie nicht möglich.
Ich hoffe ich komme nächste Woche noch dazu Sie zu überzeugen zumindest auf Prozink zurückzugreifen. Bei meinem Asthma-Kater musste ich ewig betteln bis ich ein Menschenmedikament bekommen habe. Ab Mitte nächster Woche ist die Praxis erstmal zu, da machen die Urlaub. Mal schauen vielleicht finde ich ja in der Umgebung einen brauchbaren TA der sich mit Diabetes bei Katzen auskennt. Werde ich mich die Tage dran geben und zur Not alle Praxen in der Region abtelefonieren.
Wenn die AB-Gabe beendet ist, sollte dringend eine Sedimentuntersuchung vom Urin gemacht werden um zu schauen, ob der HWI wirklich weg ist. Hat sie immer mit denselben Bakterien Last oder sind das immer unterschiedliche?
Der Urin wurde negativ getestet. Im Mai waren Colis im Urin, da hat er AB's bekommen, Nachfolgeuntersuchungen waren negativ. Es sind auch keine Struvit bzw. Oxalate mehr zu finden.
Das AB jetzt bekommt er wegen seines Vorderlaufs, der ja die Woche so stark geschwollen war, dass der arme Kerl zusätzlich zur Diagnose nicht mal laufen konnte. Hier vermutet der TA einen Insektenstich.

Wichtig ist auch, nach dem Messen die Einstichstelle ca 10 Sekunden abzudrücken, damit sich kein Bluterguss bildet.
Da gebe ich mein bestes, das findet Zorro zur Zeit noch sehr bescheiden. Entsprechend sehen die Ohren grade aus. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.
Wir können Dir besser helfen, wenn Du eine Blutzucker-Tabelle anfertigst. Hier ist ein Link mit einer Anleitung und Vorlagen.
Zur Zeit schreibe ich ganz Oldschool in mein Zorro-Buch. Ich werde mich im laufe der nächsten Woche daran machen die Daten zu digitalisieren.
Bei Caninsulin ist das vielleicht nicht ganz so dramatisch, weil die Wirkdauer ohnehin viel zu kurz ist, aber eigentlich sollte schon ein Abstand von 12 Stunden (+/- 30 Minuten) zwischen den Spritzen eingehalten werden.
Ja die ersten Tage sind zeitlich sehr ungünstig verlaufen. 1. weil Zorro Teilzeitfreigänger im gesicherten Garten ist, wenn er nicht gefangen werden will, will er nicht gefangen werden. Da hilft auch das beste Frischfleisch nichts. 2. Da Zorro die Pfotenproblematik hatte und die allergische Reaktion auf das Schmerzmittel mit hohem Fieber Übelkeit und Erbrechen, sollte ich dann laut TA nicht spritzen sondern nur messen bzw. ab Werten über 140 erst wieder Spritzen. Daher die Unregelmäßigkeiten ich gelobe Besserung (wenn Zorro mit macht)
Außerdem ist das richtige Futtermanagement bei Diabetikern ganz wesentlich. :hoggish: Je eine Hauptmahlzeit vor den Spritzen und 2-3 kleinere Zwischenmahlzeiten sind optimal. Tags und nachts gleich (man spritzt ja auch morgens und abends die gleiche Menge Insulin). Mit einem Futterautomaten kann man gut die Zeiten abdecken, wenn man schläft oder arbeiten ist.
Das wird hier glaube ich das größte Problem werden. Wir haben 3 Katzen, die "Hauptmahlzeiten" kann ich zeitlich abstimmen und überwachen, leider ist das bei den "Snacks" nicht so einfach möglich, zu sagen Chopper hat das, Zorro das und Noir das gefressen. Außerdem ist Zorro ein sehr guter Jäger, ich kann leider auch nicht nachvollziehen wieviel er sich so draußen "gönnt".
Wenn du Mjamjam fütterst, musst du schauen, dass du nicht die Sorten mit Möhren fütterst. Möhren erhöhen den BZ:
Ich habe im Internet einen NfE-Rechner gefunden und alle Sorten durchgerechnet. Die Sorten mit Möhren/Kürbis usw. sind in der neuen Futterbestellung rausgeflogen. Die Restdosen wandern mit dem CNI Futter zusammen ins Tierheim.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und bedanke mich noch einmal für die Tipps.

Liebe Grüße senden Zorro und Caro
 

Sarah feat. Sally

Moderator
Teammitglied
. Entsprechend sehen die Ohren grade aus. Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister.
Du kannst etwas Traumeel- oder Bepanthen-Salbe aufs Öhrchen geben.
Ich habe im Internet einen NfE-Rechner gefunden und alle Sorten durchgerechnet
Danach kannst du nicht gehen, da die Hersteller da bei ihren Angaben einen gewissen Spielraum haben. Wichtig ist auch, auf die Inhaltsstoffe zu achten.
 

Abunai

Benutzer
Du kannst etwas Traumeel- oder Bepanthen-Salbe aufs Öhrchen geben.
Werde ich morgen gleich besorgen :)
Danach kannst du nicht gehen, da die Hersteller da bei ihren Angaben einen gewissen Spielraum haben. Wichtig ist auch, auf die Inhaltsstoffe zu achten.
Uff... ist aber auch alles kompliziert. Ich habe jetzt generell alle Mjamjam/Mac's/Carny Sorten nicht mehr bestellt in denen Möhre, Banane, Cranberrys, Kürbis usw. drin sind. Getreidefrei versteht sich ja von selbst.

Ich frage mich gerade, ob das mit dem Belohnen beim Messen/Spritzen so richtig ist oder ob ich Zorro damit nicht schade. Zorro bekommt immer wenn ich messe/spritze so ca. 50g Huhn oder Pute (roh). Die Menge werde ich langsam reduzieren (er hat momentan sowieso einen Bärenhunger) Ich habe mir gedacht, es ist besser, von Anfang an zu belohnen wenn's unangenehm wird damit er sich nicht angewöhnt wegzurennen. Ich muss halt auf "frisches" zurückgreifen, da er auf Leckerlie, Klaustangen, Schlecksnaks und so nicht wirklich scharf ist.
Ich schade ihm damit doch nicht oder?

Morgen versuche ich es dann mal beim TA wegen eines anderen Insulins. Am liebsten wäre mir ja Lantus (nach dem was ich hier so gelesen habe) wäre aber mit ProZink ggf. auch schon zufriedener. Wir Spritzen ja erst seit etwas mehr als einer Woche, gestern und heute sind Zorro's BZ-Werte ganz schön geschwankt. Ich fand sie jetzt wo er sich wieder bewegt und gut frisst doch ziemlich hoch teils über 400mg/dl und auch die Messung nach 6 Std zeigte schon wieder über 350mg/dl. (Memo an mich Tabelle digitalisieren).

Ich befürchte, dass es einen Kampf geben wird, wegen der Medikation ich hoffe mein TA ist kooperativ.
Habt ihr noch irgendwelche Tipps für mich, wie ich den TA überzeugen kann?
Falls das nicht der Fall sein sollte muss ich dann Wohl oder Übel einen TA finden, der etwas flexibler ist.

Ich weiß grade irgendwie kaum noch wo mir der Kopf steht. Aber da muss ich wohl durch und es wird bestimmt mit der Zeit alles etwas routinierter.

Liebe Grüße und einen schönen Abend
wünschen Zorro und Caro
 

Sarah feat. Sally

Moderator
Teammitglied
Uff... ist aber auch alles kompliziert. Ich habe jetzt generell alle Mjamjam/Mac's/Carny Sorten nicht mehr bestellt in denen Möhre, Banane, Cranberrys, Kürbis usw. drin sind. Getreidefrei versteht sich ja von selbst.
Am Anfang ist das immer viel. Aber mit der Zeit fuchst man sich da rein.
Ich frage mich gerade, ob das mit dem Belohnen beim Messen/Spritzen so richtig ist oder ob ich Zorro damit nicht schade. Zorro bekommt immer wenn ich messe/spritze so ca. 50g Huhn oder Pute (roh). Die Menge werde ich langsam reduzieren (er hat momentan sowieso einen Bärenhunger) Ich habe mir gedacht, es ist besser, von Anfang an zu belohnen wenn's unangenehm wird damit er sich nicht angewöhnt wegzurennen. Ich muss halt auf "frisches" zurückgreifen, da er auf Leckerlie, Klaustangen, Schlecksnaks und so nicht wirklich scharf ist.
Ich schade ihm damit doch nicht oder?
Nein, schaden tust du ihm damit nicht. Belohnen ist richtig und wichtig. Allerdings find ich 50g nicht grade wenig. Das ist ja schon eine ganze Mahlzeit. Bei manchen Katzen erhöht rohes Geflügel bzw. generell Pute den BZ. Muss aber bei Zorro nicht sein. Man kann das nur durch ausprobieren feststellen.
Morgen versuche ich es dann mal beim TA wegen eines anderen Insulins. Am liebsten wäre mir ja Lantus (nach dem was ich hier so gelesen habe) wäre aber mit ProZink ggf. auch schon zufriedener. Wir Spritzen ja erst seit etwas mehr als einer Woche, gestern und heute sind Zorro's BZ-Werte ganz schön geschwankt. Ich fand sie jetzt wo er sich wieder bewegt und gut frisst doch ziemlich hoch teils über 400mg/dl und auch die Messung nach 6 Std zeigte schon wieder über 350mg/dl. (Memo an mich Tabelle digitalisieren).

Ich befürchte, dass es einen Kampf geben wird, wegen der Medikation ich hoffe mein TA ist kooperativ.
Habt ihr noch irgendwelche Tipps für mich, wie ich den TA überzeugen kann?
Falls das nicht der Fall sein sollte muss ich dann Wohl oder Übel einen TA finden, der etwas flexibler ist.
Du könntest ihm deine Tabelle mit den den BZ-Schwankungen mal zeigen und dann mit ihm über Lantus sprechen. Falls du bei ihm nicht durchkommst, hilft tatsächlich nur ein TA-Wechsel.
Ich weiß grade irgendwie kaum noch wo mir der Kopf steht. Aber da muss ich wohl durch und es wird bestimmt mit der Zeit alles etwas routinierter.
Das wird es ganz bestimmt :knuddle:
 
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