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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Katze des Monats: November 2017

Brigitta's Tigger

Unser Katze des Monats November ist der österreichische Tigger. Auffällig war ein erhöhter Fruktosamin im September diesen Jahres mit nur moderat erhöhten Blutzuckerwerten. Brigitta hat bereits einen diabetischen Kater und ist somit bestens ausgerüstet, erfahren und zupackend. Als nun die Blutzuckerwerte Mitte Oktober über 300mg/dl angestiegen sind, wurde mit Lantus begonnen. Schon auf die Startdosis reagierte Tigger sehr gut und hatte schnell Werte fast durchgehend im physiologischen Bereich. Jetzt beginnt schon die "Feineinstellung" .

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