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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Katze des Monats: Februar 2018

Eva's Tommy

Eva adotierte Kater Tommy Ende 2015. Schon wenige Monate später wurde bei ihm Diabetes diagnostiziert, woran sein Übergewicht und die frühere Trockenfutterfütterung sicher nicht unbeteiligt waren. Eva begann sofort mit Lantus und der Ernährungsumstellung. Dank ihres Einsatzes war Tommy nach 3 Monaten in Remission. Leider hatte er nun nach über einem Jahr einen Rückfall. Da Eva weiterhin regelmäßig den Blutzucker gemessen hatte, konnte sie schnell wieder mit Lantus eingereifen. Scheinbar ist ein Pankreatitisschub der Auslöser dafür, dass er erneut insulinpflichtig ist.

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