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Eine diabetische Katze mit Insulin richtig einzustellen, erfordert viel Wissen und Geduld. Wer mit den klassischen Insulinen (z.B. Caninsulin®) dabei keinen Erfolg hatte und versucht, seine Katze auf Lantus® oder Levemir® (neuere, biotechnologisch erzeugte Insulinanaloga) einzustellen, scheitert oft an der Empfehlung der Fachliteratur, diabetische Katzen auf Werte zwischen 100 und 300 mg/dl zu bringen.

Diese Werte sind eher als ein Kompromiss zu verstehen, damit bei fehlender Kontrolle die Katze nicht in den Unterzuckerungsbereich fällt. Es ist aber beim Tier genauso wünschenswert, physiologische Werte zu erreichen wie beim Menschen. Lantus und Levemir wurden dafür konstruiert, eine Grundversorgung mit Insulin auf physiologischem Niveau zu schaffen. Also kann das Ziel der Einstellung mit Lantus oder Levemir nur sein, eine Katze auf die Werte einer gesunden Katze einzustellen.

Seit 2004 kommen hier Menschen zu Wort, denen dieses gelungen ist und die Anfängern auf dem Gebiet Hilfestellung geben und vor bösen Überraschungen warnen wollen.

Laien aus diesem Forum konnten inzwischen, in enger Zusammenarbeit mit veterinärmedizinischen Forschern, mehrere wegweisende Studien zur physiologisch Einstellung in Fachzeitschriften und bei Fachkongressen vorstellen.

Katze des Monats: September 2017

Tina's Lilly

Katze Lilly, inzwischen 14 Jahre alt, erkrankte im Januar 2017 an Diabetes. Start mit Caninsulin, schneller Wechsel auf Lantus, Einstellung nach Forumsprotokoll, Umstellung auf getreidefreie Leckerli und Diabetiker geeignetes Nassfutter.... und schon im Mai 2017 die Remission. Klasse!
Und weil Lilly eine kleine Diva ist, hat sie es Tina, ihrer Besitzerin, nicht ganz so einfach machen wollen. Da musste schon getrickst werden, dass sie auch wirklich das gute Nassfutter in ausreichender Menge gefressen hat. Aber das Dranbleiben hat sich gelohnt und Lilly hat sich an das richtige Futter gewöhnt.

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